Hintergrund des Evolution MegaLab
Schneckenforscher untersuchen die Bänderschnecken seit vielen Jahren. Sie haben dabei herausgefunden, dass Schnecken mit dunklen Häusern in Wäldern häufiger sind, wo der Untergrund braun ist, während sie auf Wiesen eher gelb und gebändert sind. Diese Vielfalt ist mit Anpassung zu erklären, da sie zumindest teilweise Schutz durch Tarnung bietet.
Vögel fressen Bänderschnecken. (siehe "Häufige Fragen")
Wir möchten mit Ihrer Hilfe herausfinden, ob die Tarnung vor den Fressfeinden, den Singdrosseln, noch bedeutsam ist. Die Singdrossel ist in großen Teilen Europas selten geworden. Wir würden demnach erwarten, dass die Farbe der Schnecken an solchen Orten, wo der Hauptfressfeind verschwunden ist, nicht mehr so strikt an den Lebensraum gebunden ist.
Klimawandel
Das geografische Muster der Gehäusefärbung könnte sich als Folge der Klimaerwärmung in den letzen 30 Jahren verändert haben. Dunkle Gehäuse sind allgemein im Norden häufiger als im Süden. Wir glauben, dass dunkle Gehäuse sich in der Sonne schneller aufwärmen als helle Gehäuse und die Tiere dadurch in kalten Gegenden schneller aktiv sein können.
Helfen Sie uns dabei herauszufinden, ob hellere Gehäuse als Folge der Klimaerwärmung im Norden häufiger geworden sind.
Evolution (siehe "Häufige Fragen")
Wir haben alle verfügbaren historischen Daten über Bänderschnecken gesammelt. Dies sind mehrere Tausend Datensätze, die größtenteils älter als 30 Jahre sind. Erfassen Sie die Schneckenvielfalt in Ihrer Umgebung! Wenn Sie sich Registrieren und Ihre eigenen Daten eingeben, sucht diese Website automatisch nach historischen Daten in der Umgebung Ihrer Fundstelle. Sie erhalten danach die Ergebnisse und Informationen zur Evolution Ihrer Bänderschnecken-Population. Informieren Sie sich in der Anleitung und starten Sie dann Ihre Schneckenerfassung.















